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Hier jetzt das, an der Tagesordnung ausgerichtete, Protokoll der Schulungstagung im „IFA Ferienpark“ Schönek/LV Sachsen.
1.) Begrüßung Pünktlich um 9.00 Uhr konnte der ZDRK Referent für Öffentlichkeitsarbeit Ulrich Hinrichsmeyer, die anwesenden LV Referenten und Referentinnen für Öffentlichkeitsarbeit der Landesverbände sowie einige anwesende Gäste begrüßen. Besonders begrüßte er Frau Gisela Becker als Redakteurin unserer Fachzeitschrift Kaninchen.
2.) Feststellung der Anwesenheit Unter Punkt zwei der Tagesordnung konnte erfreulicherweise festgestellt werden, dass alle 20 Landesverbände durch den LV Referenten bzw. die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit oder eines Vertreters anwesend waren.
3.) Protokoll der Schulungstagung vom 17. Juni 2005 in Eschwege
Nach kurzer Diskussion wurde folgende Vorgehensweise vereinbart. Als Ersatz für die Schulungsmappen wird es dann jährlich, etwa im Juni, eine Mappe ZDRK Öffentlichkeitsarbeit „Jahreszahl“ geben. In dieser Mappe sollten dann die Jahresberichte aus den Landesverbänden (max. 2 DIN A4 Seiten) sowie weitere Informationen welche aus den Landesverbänden oder ZDRK kommen, enthalten sein. Damit dies zeitlich auch klappt, müssen die Jahresberichte sowie Informationen aus den Landesverbänden bis Ende März an den Unterzeichner geschickt werden.
4). Kurzbericht der Referenten für Öffentlichkeitsarbeit der Landesverbände Unter diesem Tagesordnungspunkt gab es, da doch einige neue Gesichter anwesend waren, eine kurze persönliche Darstellung sowie Erfahrungsberichte der Öffentlichkeitsarbeit aus den einzelnen Landesverbänden.
Man war sich darüber einig, dass die Kaninchenrasse des Jahres auf den diesjährigen Landesschauen besonders hervorzuheben ist. Wenn genügend Platz vorhanden ist, dann sollte man die ausgestellten Hotot Kaninchen separat darstellen. Wenn der Platz es nicht zulässt, sollten die ausgestellten Tiere dieser Rasse, innerhalb der Reihe hervorgehoben werden. Landesverbandsschauen, auf denen keine Hotot Kaninchen ausgestellt sind, sollten die Rasse des Jahres über eine Schautafel mit Rassebeschreibung, als Rasse des Jahres 2007, vorstellen. Nach Diskussion, über die Art und Weise der Wahl zur Kaninchenrasse des Jahres 2007, stellte man mehrheitlich fest dies in den nächsten Jahren weiter fort zuführen. Hierbei wäre es aber sehr wünschenswert, dass die Wahl zum Ende des Vorjahres erfolgen würde. Es wurde beschlossen hieran weiter zu arbeiten und somit, möglichst bis Dezember 2007, eine Kaninchenrasse des Jahres 2008 zu wählen. So unterschiedlich wie die Größe und geografische Lage unserer 20 ZDRK Landesverbände, so unterschiedlich waren auch die, in den Kurzberichten vorgetragenen, Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit in den Landesverbänden. Jeder der anwesenden Tagungsteilnehmer konnte doch das Ein oder Andere als Idee für die zukünftige Öffentlichkeitsarbeit in seinem Landesverband aus den Kurzvorträgen der Kollegen/innen mit nach Hause nimmt. Nach der abschließenden Diskussionsrunde wurde nochmals herausgestellt, dass die unter Punkt 3 beschlossen Versendung der Jahresberichte an alle, LV Referenten der Landesverbände unserer weiteren Öffentlichkeitsarbeit neue Impulse geben wird. 5. Ergebnisse vom Öffentlichkeitswettbewerb 2006 für Vereine, Frauen- und Jugendgruppen Der „ZDK Öffentlichkeitswettbewerb 2006, für Vereine, Frauen- und Jugendgruppen“ wurde, auf der Schulungstagung 2005, nach ausführlicher Diskussion ins Leben gerufen. Durch die LV Referenten/innen für Öffentlichkeitsarbeit, einer Ankündigung in der Ausgabe 23/2005 in der Fachzeitschrift Kaninchen sowie über die ZDRK Homepage wurde zur Teilnahme an diesem Wettbewerb aufgerufen. Bis zum Abgabetermin der Wettbewerbsunterlagen, am 15.02.2007, sind für den Bereich der Vereine sechs und für den Bereich der Jugendgruppen zwei Satz Wettbewerbsunterlagen eingegangen. Aufgrund der teilweise doch sehr unterschiedlich eingereichten Wettbewerbsunterlagen, verbunden mit dem 100 Punktesystem der vorgegebenen Beurteilungsbestimmungen, haben angesprochene Medienvertreter, nach kurzer Sichtung der Unterlagen, eine Beurteilung abgelehnt. Um den Wettbewerb nicht zu gefährden wurden, unabhängig von einander, die Unterlagen vom ZDRK Referenten für Öffentlichkeitsarbeit, sowie der Mitarbeiterin einer Werbeagentur nach dem Punktesystem bewertet. Im Anschluss hieran wurden die Unterlagen durch eine Lehrerin, zusammen mit Ihrem Ehemann, getrennt nach Vereinen und Jugendgruppen, platzierend beurteilt. In einem gemeinsamen Abschlussgespräch der an der Bewertung beteiligten Personen wurden dann folgende, mit einem Prädikat versehende, Platzierungen festgelegt.
Im Anschluss an die ZDRK Bundestagung in Schöneck werden alle Wettbewerbsteilnehmer, mit einer Endschuldigung für die lange Wartezeit, vom ZDRK Referenten für Öffentlichkeitsarbeit über das Ergebnis schriftlich informiert. In diesem Schreiben wird auch vermerkt, dass die errungen Preise, sowie für alle eine Teilnehmerurkunde durch die LV Referenten/in übergeben werden. Für den erstplazierten in der Jugendgruppe, sowie den Plätzen eins und zwei bei den Senioren wird als Preis die neue ZDRK Fahne vorgesehen. Der zweitplazierte der Jugendgruppe erhält eine ZDRK Jugendmedaille. Diese Preise sowie die Teilnehmerurkunde werden, bei passender Gelegenheit z.B. anlässlich der Eröffnung der Ortsschau, vom jeweiligen LV Referenten/in für Öffentlichkeitsarbeit übergeben. Damit alle sich ein genaues Bild über diesen Öffentlichkeitswettbewerb machen können, werden die eingereichten Wettbewerbsunterlagen auf eine CD gebrannt und zusammen mit der Schulungsmappe 2008 verschickt. Da, zumindest ansatzweise, mit den eingereichten Wettbewerbsunterlagen neue, kreative Ideen entstanden sind sollten alle, nach Erhalt und Ansicht der CD, einmal über die Umsetzung im eigenem Landesverband sowie der Gestaltung eines alternativen Wettbewerbs nachdenken. Die Unterlagen des Siegers bei den Jugendgruppen werden, da hier in ein großes Grundpotential zur Erstellung einer Fibel für Jugendarbeit enthalten ist, auch dem ZDRK Jugendobmann zur Verfügung gestellt. 6/7. Workshop Öffentlichkeitsarbeit Teil 1 und 2
Solch ein Workshop, aufgeteilt in Teil eins und zwei, bildete den Schlusspunkt unserer Schulungstagung. Ziel des Workshops war es, einmal die Vorgehensweise solch eines Workshops kennen zu lernen und zum anderen gemeinsam neue umsetzbare Ideen und Ziele für unsere zukünftige Öffentlichkeitsarbeit herauszufinden. Gerade für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit brauchen wir dringend, dies zeigen deutlich die vielen eingehenden Nachfragen nach Werbemittel, Vorschläge für günstige, vor Ort schnell selbst herstellbare Werbemittel. Auch Vorschläge oder Leitlinien zur Gesprächsführung sowie zur Einladung der Ehrengäste und lokalen Presse werden benötigt. Es ist kaum zu glauben, aber vor Ort herrscht hier, bei der Verwendung der ZDRK Werbemittel oder Herstellung von eigenen Werbemitteln teilweise die totale Ratlosigkeit. Der erste Teil des Workshops begann, nachdem die Schulungsteilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt wurden, mit der Ideenfindung. Hierbei sollte besonders auch an die Bedürfnisse und Möglichkeiten unserer Öffentlichkeitsarbeiter vor Ort in den Vereinen, Frauen- und Jugendgruppen sowie Clubs gedacht werden. Werbemittel werden auf dieser Ebene z.B. für die Durchführung eigener Veranstaltungen, der Teilnahme an Stadtfesten usw. und für die Durchführung von Ausstellungen gebraucht. In der ersten Phase des Workshops wurde von jeder Gruppe für sich, für ca. eine Stunde, alles was den Gruppenmitgliedern zu den vier vorgegebenen Grundbegriffen (Papiergebundene Werbemittel, Werbung per PC, Werbeartikel, Schriftsatzvorgaben) einfiel aufgeschrieben. Hierbei ist es sehr wichtig, die Vorschläge der einzelnen Gruppenmitglieder nicht zu diskutieren sondern so, wie diese vorgetragen werden, auch aufzuschreiben. Hierbei fiel auf, dass es beiden Gruppen sehr schwer gefallen ist die Vorschläge der Gruppenmitglieder den vorgegebenen Grundbegriffen zuzuordnen und noch schwerer fiel es, die Vorschläge nicht zu kommentieren. Aber gerade letzteres ist sehr wichtig um eine große Anzahl, spontan einfallender Vorschläge zu bekommen. Nachdem die Ideenfindung abgeschlossen war wurden die Tafeln der beiden Gruppen nebeneinander gestellt. Auf dem ersten Blick fielen viele Überschneidungen, aber auch unterschiedliche Ideen auf. Diese Ideen wurden jetzt, unter Mitwirkung aller Schulungsteilnehmer, Idee für Idee auf die Durchführbarkeit für die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort, oder einer allgemeinen Werbung für den ZDRK bewertet. Hierbei wurden für die vier Grundbegriffe folgende Vorschläge herausgefiltert. Papiergebundene Werbemittel Diese Art der Werbung wird, wie sich in der Diskussion herausstellte, in Form von Flyern (Handzetteln) schon jetzt sehr oft angewendet. Auch wurde herausgestellt, dass bei der gleichzeitigen Auslage von verschiedenfarbigen Flyern mit gleichem Inhalt, oft von jeder Farbe einer mitgenommen wird. Besser ist es also zur gleichen Zeit nur eine Farbe zu benutzen. Neben den schon verwendeten Flyern gibt es aber auch noch die Möglichkeit durch kleine, selbst erstellte Quizfragebögen und Kreuzworträtsel, z.B. im Rahmen einer Ausstellung oder sonstigen Veranstaltung auf sich aufmerksam zu machen. Die Fragen sollten hierbei im direkten Zusammenhang mit der jeweiligen Veranstaltung stehen und sich auch leicht lösen lassen. Dieses könnten z.B. Fragen nach den Rassen der gezeigten Kaninchen, Namen des Schirmherrn der Veranstaltung, des Ausstellungsleiters, usw. sein. Hierbei ist es natürlich selbstverständlich, dass die ausgestellten Kaninchen mit Rassetafeln versehen sind und alle weiteren Lösungsworte in den Räumlichkeiten der Ausstellung oder im Ausstellungskatalog zu finden sind. Die Fragebögen sollten sich in zwei Abschnitte aufteilen. Einen Abschnitt mit Angabe der Adresse des Teilnehmers der in eine Lostrommel geworfen wird und einen zweiten den der Teilnehmer mit nach Hause nimmt. Zum Ende der Veranstaltung werden dann, der Zahl der vorhandenen Preise entsprechend, die Gewinner gezogen. Die Gewinner, welche nicht mehr auf der Veranstaltung sind, werden dann vom Veranstalter schriftlich, besser noch persönlich, benachrichtigt. Werbung per PC Hier ist es vor allem die Vorstellung eines Landesverbandes, Vereins, Clubs sowie einer Handarbeits- und Jugendgruppe über eine eigene Homepage. Durch eine Homepage kann man, mit verhältnismäßig geringem Zeit- und Kostenaufwand sein Umfeld informieren. Neben den allgemeinen Informationen wie einer kurzen Vorstellung, den verschiedenen Kontaktadressen kann auf einer Homepage auch aktuell zu Veranstaltungen eingeladen und anschließend darüber berichtet werden. Die Erfahrungen zeigen, dass eine aktuelle Homepage mit einem gewissen Maß an allgemeinen und aktuellen Informationen auch gerne, bei entsprechender Angabe der Internatdomain, von der Presse genutzt wird. Neben einer Homepage können aber auch Bildschirmschoner und Hintergrundbilder für einen PV erstellt werden. Wenn diese sehr gut gestaltet sind werden sie, besonders bei den Jugendlichen, bestimmt gerne angenommen. Die Verbreitung kann einmal über einen Download von der Homepage und durch verteilen von CD`s auf Veranstaltungen erfolgen. Bei letzterem sollte aber ein PC vorhanden sein damit die Interessenten auch sehen können was sich auf der CD`s befindet. Um bei der Erstellung von Flyern, Handzetteln usw. sowie für den Einsatz am PC genügend Bildmaterial zur Verfügung zu haben soll eine entsprechende Bilderdatenbank auf der Homepage des ZDRK erstellt werden. Jeder Teilnehmer der Schulungstagung wurde gebeten entsprechendes Bildmaterial hierfür zur Verfügung zu stellen, für die schriftlich auf das Urheberrecht verzichtet werden muss. Diese dann urheberechtsfreien Bilder können zur freien Verwendung kostenlos von der ZDRK – Homepage herunter geladen werden. Über die genaue Handhabung einer solchen Bilderdatenbank auf der ZDRK Homepage muss noch beraten werden. Werbeartikel Bei den ZDRK Werbeartikeln wurde allgemein bemängelt das die über die Drucksachenverteilerstellen der Landesverbände zu beziehenden Werbeartikel zu wenig genutzt werden. So lassen sich z.B. die Regenschirme und Krawatten sehr gut als Gastgeschenk an Ehrengäste auf einer Veranstaltung übergeben. Allgemein wurde bemängelt, dass es einen Massenwerbeträger, der zum Preis von unter 10 Cent bezogen werden kann, um diesen dann umsonst weiterzugeben nicht gibt. Schriftsatzvorgaben Um den Referenten für Öffentlichkeitsarbeit vor Ort ihre Arbeit zu erleichtern, sollen verschiedene Muster-Schriftsatzvorgaben wie kurze Presseberichte, Einladungen von Ehrengästen usw. entworfen werden. 8. Verschiedenes, Anregungen und Wünsche Dem ZDRK Referenten für Öffentlichkeitsarbeit ist bei der Ansicht der verschiedenen LV und Vereins – Homepages aufgefallen, dass es dort doch noch sehr unterschiedliche Schreibweisen z.B. für den Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter e.V. (ZDRK) gibt sowie teilweise noch das alte „ZDK“ Logo verwendet wird. Gerade auf einer Homepage und in jeglichem Schriftverkehr sollten wir immer, um jegliche Unbestimmtheit zu vermeiden, die offizielle Schreibweise und das gültige ZDRK Logo verwenden. Um hier schnellstmöglich ein einheitliches Bild zu erzielen, ist auf der dem Protokoll beiliegenden CD das neue ZDRK Logo vorhanden. Dieses ZDRK Logo ist gesetzlich geschützt und darf nur für interne Zwecke verwendet und nicht an dritte weiter gegeben werden. Patenschaft für Jungzüchter Um interessierten Jugendlichen den Einstieg in die Rassekaninchenzucht zu erleichtern und vor allem den Eltern das Argument zu entziehen „Jetzt bauen wir hier teure Kaninchenställe und nach kurzer Zeit hat Junior keine Lust mehr“ kam die Idee mit einer Patenschaft für angehende Jungzüchter. Hierzu würde ein erfahrener Altzüchter, bei dem die Möglichkeit besteht, einem interessierten Jungzüchter auf Zeit einen Teil seiner Zuchtanlage zur Verfügung stellen. Von dem angehenden Jung-züchter müssten alle anfallenden Arbeiten, in einem vorher vereinbarten Rahmen, selbständig durchgeführt werden. Dieser Jugendliche muss vorher Mitglied in einer Jugendgruppe werden, denn die von Ihm betreuten Tiere sind seine Tiere und werden auch auf seinen Namen tätowiert. Wenn die Eltern dann überzeugt sind, der Junior hat ja wirklich Interesse, darf er sich bestimmt eine kleine, eigene Zuchtanlage aufbauen. Sollte dies nicht so sein, aber der Jugendliche weiterhin großes Interesse haben, so kann man die Situation mit der Patenschaft ja auch beibehalten. Diese Anregung fand große Zustimmung und soll über unserer Fachzeitschrift sowie über die ZDRK Homepage publiziert werden. 9. Schlusswort Zum Abschluss dieser Schulungstagung wünschte der Unterzeich-ner allen noch einen schönen weiteren Verlauf der ZDRK – Bundestagung in Schöneck. Gleichzeitig wünschte er allen, dass man die vor Ort gestellten Aufgaben bewältigen kann und sich, spätestens 2009, alle gesund und munter zur nächsten ZDRK Schulungstagung der LV Referenten für Öffentlichkeitsarbeit wieder treffen wird. Jesteburg, im September 2007 Ulrich Hinrichsmeyer Alle Bilder Copyright www.vantommes.de
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