Hier jetzt das, an der Tagesordnung ausgerichtete, Protokoll der Schulungstagung im „IFA Ferienpark“ Schönek/LV Sachsen.

 

1.) Begrüßung

Pünktlich um 9.00 Uhr konnte der ZDRK Referent für Öffentlichkeitsarbeit Ulrich Hinrichsmeyer, die anwesenden LV Referenten und Referentinnen für Öffentlichkeitsarbeit der Landesverbände sowie einige anwesende Gäste begrüßen. Besonders begrüßte er Frau Gisela Becker als Redakteurin unserer Fachzeitschrift Kaninchen.

Bevor man in die Tagesordnung einstieg wurde, mit Werner Schuck, ein LV  Referent für Öffentlichkeitsarbeit offiziell verabschiedet der sein Amt im LV Hessen-Nassau aus Altersgründen in jüngere Hände gegeben hat.  Vom ZDRK Referenten für Öffentlichkeitsarbeit wurde herausgestellt, dass seine Ihm eigene, aber immer ehrliche, Art bei der Durchführung dieses Ehrenamtes begleitet und zu so manchen Erfolg verholfen hat. In seiner 30jährigen Amtszeit hat Werner auf keiner Schulungsveranstaltung des Landesverbandes gefehlt und an über 25 ZDK/ZDRK Bundestagungen teilgenommen. Alle Anwesenden wünschten dem neuen „Ruheständler“ Gesundheit, weiterhin viel Freude an dem Hobby Rassekaninchenzucht und hoffen, dass Er den Schulungsteilnehmern sowie besonders seinem Nachfolger noch lange beratend zur Seite stehen wird. Als Ausdruck des Dankes und als kleine Erinnerung an die ehrenamtliche Tätigkeit als langjähriger LV  Referent für Öffentlichkeitsarbeit wurde Werner, im Beisein des ZDRK Präsidenten Peter Mickmann, ein ZDRK Ehrenbecher überreicht.

 

 

 

2.) Feststellung der Anwesenheit

Unter Punkt zwei der Tagesordnung konnte erfreulicherweise festgestellt werden,  dass alle 20 Landesverbände durch den LV Referenten bzw. die Referentin  für Öffentlichkeitsarbeit oder eines Vertreters anwesend waren.

LV Baden

Herr

Bernhard Fuchs

LV Bayern

Herr

Alfons Gartmayr

LV Berlin Mark Brandenburg

Herr

Heinz Ziegelt

LV Bremen

Herr

Rainer Brase

LV Hamburg

Herr

Heinz Frehse

LV Hannover

Herr

Hans-Joachim Pilz

LV Hessen-Nassau

Herr

Werner Schuck

LV Kurhessen

Herr

Wolfgang Elias

LV Mecklenburg - Vorpommern

Herr

Siegfried Illing

LV Rheinland

Herr

Werner Winkens

LV Rheinland - Nassau

Herr

Josef Groß

LV Rheinland - Pfalz

Herr

Erich Scharff

LV Saar

Herr

i.V. Ernst Gilcher

LV Sachsen

Herr

Frank Scholz

LV Sachsen - Anhalt

Herr

Martin Stichnoth

LV Schleswig - Holstein

Herr

Hermann Böhm

LV Thüringen

Herr

Arnd Fuchs

LV Weser - Ems

Herr

Klaus Deters

LV Westfalen

Frau

Ursula Schnecke

LV Württemberg u. Hohenzollern

Herr

Gerd Rosenbaum

3.) Protokoll der Schulungstagung vom 17. Juni 2005 in Eschwege

Vom Schulungsleiter wird bekannt gegeben, dass am Ende dieser Tagung wieder, wie in den letzten Jahren, die Schulungsmappe „ZDRK Bundestagung 2007“ ausgeben wird. Ab dieser Schulungstagung soll von dieser Praxis abgewichen werden, damit man sich auch innerhalb der zwei zwischen den Ta-gungen liegenden Jahre austauschen, kann. Angedacht ist, zeitnah nach jeder Tagung anstelle der zur Tagung erstellten Mappe, ein schriftliches Verlaufs- und Ergebnisprotokoll zu versenden.

Nach kurzer Diskussion wurde folgende Vorgehensweise vereinbart.

Als Ersatz für die Schulungsmappen wird es dann jährlich, etwa im Juni,  eine Mappe ZDRK Öffentlichkeitsarbeit „Jahreszahl“ geben. In dieser Mappe sollten dann die Jahresberichte aus den Landesverbänden (max. 2 DIN A4 Seiten) sowie weitere Informationen welche aus den Landesverbänden oder ZDRK kommen, enthalten sein. Damit dies zeitlich auch klappt, müssen die  Jahresberichte  sowie Informationen aus den Landesverbänden bis Ende März an den Unterzeichner geschickt werden.

 

4). Kurzbericht der Referenten für Öffentlichkeitsarbeit der Landesverbände

Unter diesem Tagesordnungspunkt gab es, da doch einige neue Gesichter anwesend waren, eine kurze persönliche Darstellung sowie Erfahrungsberichte  der Öffentlichkeitsarbeit aus den einzelnen Landesverbänden.

Den Reigen der Kurzberichte eröffnete der ZDRK Referent für Öffentlichkeitsarbeit selber, wobei er auf die ZDRK Internetpräsens, die 21. Bundes-Rammlerschau in Neumünster sowie auf die Wahl des Hotot Kaninchen, als Rassekaninchen des Jahres, einging. Sein ausführlicher Jahresbericht ist in der ZDRK Lehr- und Druckschrift 2008 abgedruckt.

Man war sich darüber einig, dass die Kaninchenrasse des Jahres auf den diesjährigen Landesschauen besonders hervorzuheben ist. Wenn genügend Platz vorhanden ist, dann sollte man die ausgestellten Hotot Kaninchen separat darstellen. Wenn der Platz es nicht zulässt, sollten die ausgestellten Tiere dieser Rasse, innerhalb der Reihe hervorgehoben werden. Landesverbandsschauen, auf denen keine Hotot Kaninchen ausgestellt sind, sollten die Rasse des Jahres über eine Schautafel mit Rassebeschreibung, als Rasse des Jahres 2007, vorstellen.

Nach Diskussion, über die Art und Weise der Wahl zur Kaninchenrasse des Jahres 2007, stellte man mehrheitlich fest dies in den nächsten Jahren weiter fort zuführen. Hierbei wäre es aber sehr wünschenswert, dass die Wahl zum Ende  des Vorjahres erfolgen würde. Es wurde beschlossen hieran weiter zu arbeiten und somit, möglichst bis Dezember 2007, eine Kaninchenrasse des Jahres 2008 zu wählen.

So unterschiedlich wie die Größe und geografische Lage unserer 20 ZDRK Landesverbände, so unterschiedlich waren auch  die, in den Kurzberichten vorgetragenen, Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit in den Landesverbänden.

Jeder der anwesenden Tagungsteilnehmer konnte doch das Ein oder Andere als Idee für die zukünftige Öffentlichkeitsarbeit in seinem Landesverband aus den Kurzvorträgen der Kollegen/innen mit nach Hause nimmt.  Nach der abschließenden Diskussionsrunde wurde nochmals herausgestellt, dass die unter Punkt 3 beschlossen Versendung der Jahresberichte an alle, LV Referenten der Landesverbände unserer weiteren Öffentlichkeitsarbeit neue Impulse geben wird.

5. Ergebnisse vom Öffentlichkeitswettbewerb 2006 für Vereine, Frauen- und Jugendgruppen

Der „ZDK Öffentlichkeitswettbewerb 2006, für Vereine, Frauen- und Jugendgruppen“ wurde, auf der Schulungstagung 2005, nach ausführlicher Diskussion ins Leben gerufen. Durch die LV Referenten/innen für Öffentlichkeitsarbeit, einer Ankündigung in der Ausgabe 23/2005 in der Fachzeitschrift Kaninchen sowie über die ZDRK Homepage wurde zur Teilnahme an diesem Wettbewerb aufgerufen. Bis zum Abgabetermin der Wettbewerbsunterlagen, am 15.02.2007, sind für den Bereich der Vereine sechs und für den Bereich der Jugendgruppen zwei Satz Wettbewerbsunterlagen eingegangen.

Aufgrund der teilweise doch sehr unterschiedlich eingereichten Wettbewerbsunterlagen, verbunden mit dem 100 Punktesystem der vorgegebenen Beurteilungsbestimmungen, haben angesprochene Medienvertreter, nach kurzer Sichtung der Unterlagen, eine Beurteilung abgelehnt. Um den Wettbewerb nicht zu gefährden wurden, unabhängig von einander, die Unterlagen vom ZDRK Referenten für Öffentlichkeitsarbeit, sowie der Mitarbeiterin einer Werbeagentur nach dem Punktesystem bewertet. Im Anschluss hieran wurden die Unterlagen durch eine Lehrerin, zusammen mit Ihrem Ehemann, getrennt nach Vereinen und Jugendgruppen, platzierend beurteilt. In einem gemeinsamen Abschlussgespräch der an der Bewertung beteiligten Personen wurden dann folgende, mit einem Prädikat versehende, Platzierungen festgelegt.

 

Pl.

Prädikat

Jugendgruppe

Landesverband

 

1

hervorragend

RNJ 57 Wissen und Umgebung

Rheinland Nassau

 

2

sehr gut

BJ 742 Amberg und Umgebung

Bayern

 

Pl.

Prädikat

Verein

Landesverband

 

1

vorzüglich

Kaninchenzuchtverein T379 e.V.

Stockhausen

Thüringen

 

2

hervorragend

Kaninchenzuchtverein F38

Gifhorn

Hannover

 

3

sehr gut

Rassekaninchenzuchtverein

W549 Horn e.V.

Westfalen

 

4

sehr gut

Kaninchenzüchterverein R86

Hösel

Rheinland

 

5

gut

Kaninchenzuchtverein W13

Bösingsfeld

Westfalen

 

6

befriedigend

Rassekaninchenzuchtverein J9

Jever  & Jeverland

Weser-Ems

 

Im Anschluss an die ZDRK Bundestagung in Schöneck werden alle Wettbewerbsteilnehmer, mit einer Endschuldigung für die lange Wartezeit, vom ZDRK Referenten für Öffentlichkeitsarbeit über das  Ergebnis schriftlich informiert. In diesem Schreiben wird auch vermerkt, dass die errungen Preise, sowie für alle eine Teilnehmerurkunde durch die LV Referenten/in  übergeben werden.

Für den erstplazierten in der Jugendgruppe, sowie den Plätzen eins und zwei bei den Senioren wird  als Preis die neue ZDRK Fahne vorgesehen. Der zweitplazierte der Jugendgruppe erhält eine ZDRK Jugendmedaille. Diese Preise sowie die Teilnehmerurkunde werden, bei passender Gelegenheit z.B. anlässlich der Eröffnung der Ortsschau, vom jeweiligen LV Referenten/in für Öffentlichkeitsarbeit übergeben.

Damit alle sich ein genaues Bild über diesen Öffentlichkeitswettbewerb machen können, werden die eingereichten Wettbewerbsunterlagen auf eine CD gebrannt und zusammen mit der Schulungsmappe 2008 verschickt. Da, zumindest ansatzweise, mit den eingereichten Wettbewerbsunterlagen neue, kreative Ideen entstanden sind sollten alle, nach Erhalt und Ansicht der CD, einmal über die Umsetzung im eigenem Landesverband sowie der Gestaltung eines alternativen Wettbewerbs nachdenken.

Die Unterlagen des Siegers bei den Jugendgruppen werden, da hier in ein großes Grundpotential  zur Erstellung einer Fibel für Jugendarbeit enthalten ist, auch dem ZDRK Jugendobmann zur Verfügung gestellt.  

6/7.  Workshop Öffentlichkeitsarbeit Teil 1 und 2

Workshops, die englische Bezeichnung für Arbeitstagungen oder Arbeitsseminare, sind Instrumente welche schon seit längerem, aber in jüngster Zeit immer stärker,  z.B. von der privaten Wirtschaft zur Neuorientierung von Teilbereichen oder einer ganzen Firma eingesetzt werden.  Der Ausgangspunkt hierbei ist ganz simpel denn, wer an der Erarbeitung einer neuen Idee, eines neuen Konzepts, aktiv mitgewirkt hat kann sich hiermit auch identifizieren. Diese persönliche Identifizierung mit einer neuen Idee, oder eines neuen Konzepts, sorgt dann zwangsläufig für einen höheren persönlichen Einsatz bei der Anwendung und Umsetzung. Nur Dinge, von denen man selber überzeugt ist, kann man ehrlich und glaubwürdig auch an andere weiter geben.

Solch ein Workshop, aufgeteilt in Teil eins und zwei, bildete den Schlusspunkt unserer Schulungstagung. Ziel des Workshops war es, einmal die Vorgehensweise solch eines Workshops kennen zu lernen und zum anderen  gemeinsam neue umsetzbare Ideen und Ziele für unsere zukünftige Öffentlichkeitsarbeit herauszufinden.

Gerade für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit brauchen wir dringend, dies zeigen deutlich die vielen eingehenden Nachfragen nach Werbemittel, Vorschläge für günstige, vor Ort schnell selbst herstellbare Werbemittel. Auch Vorschläge oder Leitlinien zur Gesprächsführung sowie zur Einladung der Ehrengäste und lokalen Presse werden benötigt. Es ist kaum zu glauben, aber vor Ort herrscht hier, bei der Verwendung der ZDRK Werbemittel oder Herstellung von eigenen Werbemitteln teilweise die totale Ratlosigkeit.

Der erste Teil des Workshops begann, nachdem die Schulungsteilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt wurden,  mit der Ideenfindung.

Hierbei sollte besonders auch an die Bedürfnisse und Möglichkeiten unserer Öffentlichkeitsarbeiter vor Ort in den Vereinen, Frauen- und Jugendgruppen sowie Clubs gedacht werden.  Werbemittel werden auf dieser Ebene z.B. für die Durchführung eigener Veranstaltungen, der Teilnahme an  Stadtfesten usw. und für die Durchführung von Ausstellungen gebraucht.

In der ersten Phase des Workshops wurde von jeder Gruppe für sich, für ca. eine  Stunde, alles was den Gruppenmitgliedern zu den vier vorgegebenen Grundbegriffen (Papiergebundene Werbemittel, Werbung per PC, Werbeartikel, Schriftsatzvorgaben) einfiel aufgeschrieben. Hierbei ist es sehr wichtig, die Vorschläge der einzelnen Gruppenmitglieder nicht zu diskutieren sondern so, wie diese vorgetragen werden, auch aufzuschreiben.

Hierbei fiel auf, dass es beiden Gruppen sehr schwer gefallen ist die Vorschläge der Gruppenmitglieder den vorgegebenen Grundbegriffen zuzuordnen und noch schwerer fiel es, die Vorschläge nicht zu kommentieren.  Aber gerade letzteres ist sehr wichtig um eine große Anzahl, spontan einfallender Vorschläge zu bekommen.

Nachdem die Ideenfindung abgeschlossen war wurden die Tafeln der beiden Gruppen nebeneinander gestellt. Auf dem ersten Blick fielen viele Überschneidungen, aber auch  unterschiedliche Ideen auf. Diese Ideen wurden jetzt, unter Mitwirkung aller Schulungsteilnehmer, Idee für Idee auf die Durchführbarkeit für die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort, oder einer allgemeinen Werbung für den ZDRK bewertet. Hierbei wurden für die vier Grundbegriffe folgende Vorschläge herausgefiltert.

Papiergebundene Werbemittel

Diese Art der Werbung wird, wie sich in der Diskussion herausstellte, in Form von Flyern (Handzetteln) schon jetzt sehr oft angewendet. Auch wurde herausgestellt, dass bei der gleichzeitigen Auslage von verschiedenfarbigen Flyern mit gleichem Inhalt, oft von jeder Farbe einer mitgenommen wird. Besser ist es also zur gleichen Zeit nur eine Farbe zu benutzen.

Neben den schon verwendeten Flyern gibt es aber auch noch die Möglichkeit durch kleine, selbst erstellte Quizfragebögen und Kreuzworträtsel, z.B. im Rahmen einer Ausstellung oder sonstigen Veranstaltung auf sich aufmerksam zu machen. Die Fragen sollten hierbei im direkten Zusammenhang mit der jeweiligen Veranstaltung stehen und sich auch leicht lösen lassen. Dieses könnten z.B. Fragen nach den Rassen der gezeigten Kaninchen, Namen des Schirmherrn der Veranstaltung, des Ausstellungsleiters, usw. sein. Hierbei ist es natürlich selbstverständlich, dass  die ausgestellten Kaninchen mit Rassetafeln versehen sind und alle weiteren Lösungsworte in den Räumlichkeiten der Ausstellung oder im Ausstellungskatalog zu finden sind.

Die Fragebögen sollten sich in zwei Abschnitte aufteilen. Einen Abschnitt mit Angabe der Adresse des Teilnehmers der in eine Lostrommel geworfen wird und einen zweiten den der Teilnehmer mit nach Hause nimmt. Zum Ende der Veranstaltung werden dann, der Zahl der vorhandenen Preise entsprechend, die Gewinner gezogen. Die Gewinner, welche nicht mehr auf der Veranstaltung sind, werden dann vom Veranstalter schriftlich, besser noch persönlich, benachrichtigt.

Werbung per PC

Hier ist es vor allem die Vorstellung eines Landesverbandes, Vereins, Clubs sowie einer Handarbeits- und Jugendgruppe über eine eigene Homepage. Durch eine Homepage kann man, mit verhältnismäßig geringem Zeit- und Kostenaufwand sein Umfeld informieren. Neben den allgemeinen Informationen wie einer kurzen Vorstellung, den verschiedenen Kontaktadressen kann auf einer Homepage auch aktuell zu Veranstaltungen eingeladen und anschließend darüber berichtet werden. Die Erfahrungen zeigen, dass eine aktuelle Homepage mit einem gewissen Maß an allgemeinen und aktuellen Informationen auch gerne, bei entsprechender Angabe der Internatdomain, von der Presse genutzt wird.

Neben einer Homepage können aber auch Bildschirmschoner und Hintergrundbilder für einen PV erstellt werden. Wenn diese sehr gut gestaltet sind werden sie, besonders bei den Jugendlichen, bestimmt gerne angenommen. Die Verbreitung kann einmal über einen Download von der Homepage und durch verteilen von CD`s auf Veranstaltungen erfolgen. Bei letzterem sollte aber ein PC vorhanden sein damit die Interessenten auch sehen können was sich auf der CD`s befindet.

Um bei der Erstellung von Flyern, Handzetteln usw. sowie für den Einsatz am PC genügend Bildmaterial zur Verfügung zu haben soll eine entsprechende Bilderdatenbank auf der Homepage des ZDRK erstellt werden. Jeder Teilnehmer der Schulungstagung wurde gebeten entsprechendes Bildmaterial hierfür zur Verfügung zu stellen, für die schriftlich auf das Urheberrecht verzichtet werden muss.  Diese dann urheberechtsfreien Bilder können zur freien Verwendung kostenlos von der ZDRK – Homepage herunter geladen werden. Über die genaue Handhabung einer solchen Bilderdatenbank auf der ZDRK Homepage muss noch beraten werden.

Werbeartikel

Bei den ZDRK Werbeartikeln wurde allgemein bemängelt das die über die Drucksachenverteilerstellen der Landesverbände zu beziehenden Werbeartikel zu wenig genutzt werden. So lassen sich z.B. die Regenschirme und Krawatten sehr gut als Gastgeschenk an Ehrengäste auf einer Veranstaltung übergeben. Allgemein wurde bemängelt, dass es einen Massenwerbeträger, der zum Preis von unter 10 Cent bezogen werden kann, um diesen dann umsonst weiterzugeben nicht gibt.

Schriftsatzvorgaben

Um den Referenten für Öffentlichkeitsarbeit vor Ort ihre Arbeit zu erleichtern, sollen verschiedene Muster-Schriftsatzvorgaben wie kurze Presseberichte, Einladungen von Ehrengästen usw. entworfen werden.

8. Verschiedenes, Anregungen und Wünsche

Dem ZDRK Referenten für Öffentlichkeitsarbeit ist bei der Ansicht der verschiedenen LV und Vereins – Homepages aufgefallen, dass es dort doch noch sehr unterschiedliche Schreibweisen z.B. für den Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter e.V. (ZDRK) gibt sowie teilweise noch das alte „ZDK“ Logo verwendet wird. Gerade auf einer Homepage und in jeglichem Schriftverkehr  sollten wir immer, um jegliche Unbestimmtheit zu vermeiden, die offizielle Schreibweise und das gültige ZDRK Logo verwenden.

Um hier schnellstmöglich ein einheitliches Bild zu erzielen, ist auf der dem Protokoll beiliegenden CD das neue ZDRK Logo vorhanden. Dieses ZDRK Logo ist gesetzlich geschützt und darf nur für interne Zwecke verwendet und nicht an dritte weiter gegeben werden.

Patenschaft für Jungzüchter

Um interessierten Jugendlichen den Einstieg in die Rassekaninchenzucht zu erleichtern und vor allem den Eltern das Argument zu entziehen „Jetzt bauen wir hier teure Kaninchenställe und nach kurzer Zeit hat Junior keine Lust mehr“ kam die Idee mit einer Patenschaft für angehende Jungzüchter.

Hierzu würde ein erfahrener Altzüchter, bei dem die Möglichkeit besteht, einem interessierten Jungzüchter auf Zeit einen Teil seiner Zuchtanlage zur Verfügung stellen. Von dem angehenden Jung-züchter müssten alle anfallenden Arbeiten, in einem vorher vereinbarten Rahmen, selbständig durchgeführt werden. Dieser Jugendliche muss vorher Mitglied in einer Jugendgruppe werden, denn die von Ihm betreuten Tiere sind seine Tiere und werden auch auf seinen Namen tätowiert. Wenn die Eltern dann überzeugt sind, der Junior hat ja wirklich Interesse, darf er sich bestimmt eine kleine, eigene Zuchtanlage aufbauen. Sollte dies nicht so sein, aber der Jugendliche weiterhin großes Interesse haben, so kann man die Situation mit der Patenschaft ja auch beibehalten.

Diese Anregung fand große Zustimmung und soll über unserer Fachzeitschrift sowie über die ZDRK Homepage publiziert werden.

9. Schlusswort

Zum Abschluss dieser Schulungstagung wünschte der Unterzeich-ner allen noch einen schönen weiteren Verlauf der ZDRK – Bundestagung in Schöneck. Gleichzeitig wünschte er allen, dass man die vor Ort gestellten Aufgaben bewältigen kann und sich, spätestens 2009, alle gesund und munter zur nächsten ZDRK Schulungstagung der LV Referenten für Öffentlichkeitsarbeit wieder treffen wird.

Jesteburg, im September 2007

  Ulrich Hinrichsmeyer

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